Rochadealterszentrum auf St. Chrischona

Start mit Rochadealterszentrum ab Sommer 2019

Ein Interview mit Beat Ammann, dem Direktor des Bürgerspitals Basel. Er antwortet auf die wichtigsten Fragen. Autorin ist Karin Hadorn-Janetschek, Marketing und Kommunikation Bürgerspital Basel.

Wer wird das Rochadehaus auf Chrischona nutzen?

Den Anfang macht das Alterszentrum zum Lamm des Bürgerspitals. Es wird per Mitte August 2019 mit rund 65 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie mit dem
Pflege- und Betreuungspersonal in das Rochadehaus einziehen. Nach einer umfassenden Sanierung wird der Umzug zurück in die Rebgasse 6 voraussichtlich
im September 2020 erfolgen.

Sind bauliche Massnahmen nötig?

Es braucht keine Sanierung der Infrastruktur, da der Zustand für die Nutzung als Rochadehaus ausreichend ist. Es wird nur eine sogenannte «Pinselrenovation»
zur optischen Auffrischung ausgeführt. Alle notwendigen Bewilligungen für das Führen als Rochadehaus liegen vor.

Was sind die Vorteile eines Rochadehauses?

Bei einer Totalsanierung eines Alterszentrums ist es eine Herausforderung, einen äquivalenten Aufenthaltsort für alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden zu finden. Das Bürgerspital ist in der glücklichen Lage, mit dem Rochadehaus einen perfekten Standort zu haben, wo ein temporärer Aufenthalt
ohne allzu grosse Veränderungen für die Betroffenen möglich ist. Das Alterszentrum zum Lamm Chrischona übernimmt die Vorreiterrolle für künftige Nutzungen.

Gibt es Angebote für die Bettinger Bevölkerung?

Das Alterszentrum zum Lamm Chrischona möchte auch die Öffentlichkeit ansprechen. Analog zu seinem Standort am Claraplatz sind öffentliche Konzerte und Theateraufführungen geplant. Die Cafeteria und ein Kiosk verwöhnen jeweils nachmittags mit leichten Snacks und süssen Köstlichkeiten.

Wie wird es nach September 2020 weitergehen?

Das Bürgerspital wird das Rochadehaus für unterschiedliche Bedürfnisse in der Region Basel weiterbetreiben. Es laufen bereits konkrete Verhandlungen für die erneute Nutzung als Rochadehaus.