Naturschutz

Naturschutzfläche beim Badi-Parkplatz

Die Natur in Bettingen ist beliebt und wird gerne zur Erholung und Freizeitgestaltung genutzt. Unsere Verantwortung ist zur Natur als Quelle unserer Existenz Sorge zu tragen.

Die Gemeinde ist für den Natur- und Landschaftsschutz auf ihrem Gebiet zuständig. Die Aufgaben werden mit Unterstützung der betreffenden kantonalen Fachinstanzen wahrgenommen.
Auf Basis des Naturkonzeptes und mehrjährigen Projekten wie der Pflege unseres Biotops und der Neuanlage von Hochstammbäumen erhalten und werten wir Natur und Landschaft auf.
Als Grundsatz der Gemeindebehörden gilt, die Bettinger Natur und Landschaft zu erhalten und aufzuwerten. Mit dem Naturkonzept, dem Wirken der Naturschutzkommission und dem Bereitstellen der finanziellen Mittel sind wichtige Voraussetzungen gegeben.

Folgende mehrjährige Projekte befinden sich zur Zeit in Umsetzung: das Hochstammbaumprojekt 2012 - 2020, das Biotop Südhang Kaiser und die Waldrandpflege.

Neobiota

Als Neobiota werden Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen) bezeichnet, die seit Beginn der Neuzeit (nach 1500) bewusst oder unbewusst in die Schweiz und Europa eingeführt wurden. Darunter sind auch bekannte Nutz- und Zierpflanzen, Wild- und Fischarten, die heute ihren Platz in Gärten und Parks, dem Gemüsebau, in Land- und Forstwirtschaft und in der Jagd- und Fischereiwirtschaft gefunden haben. Einige dieser Lebewesen erweisen sich aber als problematisch, da sie sich unkontrolliert ausbreiten und so die heimische Artenvielfalt (Biodiversität) bedrohen und dieFunktion lokaler Ökosysteme stören. Diese Spezies werden als invasiv bezeichnet. Neben den
Auswirkungen auf die Umwelt können solche Arten auch beachtliche ökonomische und gesundheitliche Schäden verursachen. Da diesen Organismen die natürlichen Gegenspieler (z.B. Fressfeinde) des Herkunftslandes fehlen, kann die Natur selbst nur unzureichend regulierend in den Ausbreitungsprozess eingreifen. Mit dem anhaltenden Trend der Globalisierung, durch Warentransport, Individualverkehr und Tourismus finden immer neue Arten den Weg in die Schweiz. Durch die globale Erwärmung wird ihnen die Adaption an die hiesigen klimatischen Bedingungen noch erleichtert.

Aus den oben genannten Gründen gilt es, diese Entwicklung abzuschwächen und einzudämmen, indem die problematischsten invasiven Neobiota an ihrer ungebremsten Ausbreitung gehindert werden.